1911 - Gegründet als SC Elbe 1911 Hamburg
1913 - Fusion mit Harvestehuder FC 1912 zu Hamburger BC 1911
1919 - Fusion mit SC Hansa 1911 Hamburg zu Vgg Hamburger BC 1911 Hansa von 1911
1920 - Lösung der Fusion und Wiedergründung von Hamburger BC 1911
1921 - Fusion mit Eimsbütteler SC zu Hamburg-Eimsbütteler BC Hamburg (HEBC Hamburg)
1943 - Kriegsspielgemeinschaft mit Sport 01 Hamburg (KSG Eimsbüttel)
1945 - Lösung der Kriegsspielgemeinschaft und Wiedergründung von HEBC Hamburg
HEBC: 1945 - 2010

1911: Fast um die gleiche Zeit, im Sommer des Jahres 1911, fanden sich auf dem Heiligengeistfeld zwei Gruppen junger Leute, die begeistert dem Fußballsport huldigten. Die einen wollten dem Name "SC ELBE", die anderen unter dem Namen "FC HANSEAT" einen Verein gründen. Nachdem man oft gegeneinander gespielt hatte, entschloß man sich, künftig gemeinsam unter dem Namen HAMBURGER BALLSPORTCLUB VON 1911 zu spielen. Als vereinslokal fand man die Wirtschaft von "BAUER" in der Eimsbüttler Straße. Spielplatz blieb das Heiligengeistfeld. Zu den Gründern des HBC gehörten unter anderen: KARL EHLERS, PAUL LÜDECKE, FRITZ GERDES, HANS SCHEIBER, EMIL BACHMANN, FRITZ WERNER, HUGO LÜTH, RUDOLF KIPP und ALBIN GRASSE. 

Kurz Zeit darauf traten noch WILLY LEMNITZER, WALTER RICHTER und JUSTUS MÄDEL dem Verein bei. Die ersten Mitglieder waren größtenteils junge Angestellte der "Elbe-Schifffahrtsgesellschaft", denen es sehr schwer fiel, das notwendige Material anzuschaffen. Mit großem Opfermut und eisernem Willen wurde diese Schwierigkeit überwunden. Unsere 1. Mannschaft war im Anfang natürlich nicht sehr spielstark, wenn wir auch einige Spieler hatten, die wie LÜDECKE und LEMNITZER über den Durchschnitt hinausragten. In den nächsten Eineinhalb Jahren wurden viele Gesellschaftsspiele mit wechselndem Erfolg ausgetragen.

 Als wir 1913 in den NORDDEUTSCHEN FUßBALL-VERBAND aufgenommen wurden, war unsere Spielstärke schon beachtlich gestiegen. Manchen für damalige Verhältnisse bekannten Gegner hatten wir geschlagen. Vor allem war es gelungen, den neuen Kasernenhof in der Bundesstraße zu erhalten. Das war ein ungewöhnlicher Erfolg, der viel Aufsehen in der Sportwelt erregte. Man muss bedenken, dass damals das Fußballspiel noch recht wenig verbreitet war. Schlag -und Faustball war weit beliebter. Beim Militär betrieb man unser Sport schon gar nicht. Dort war Turnen Trumpf. Nun hatte ein kleiner Fußballverein die Erlaubnis erhalten, seine Spiele auf dem Kasernenhof auszutragen ! Unser Ansehen war beträchtlich gestiegen.  Durch unseren Platzwechsel hatten wir auch unser Vereinslokal wechseln müssen. Wir zogen nach der "RENTZELBURG", wo wir uns noch viele Jahre wirklich wohl gefühlt haben. Leider wurden wir bei der Eingruppierung einer der untersten Klassen zugeteilt. Die Bezirksspiele wurden mit großem Eifer und viel Erfolg aufgenommen. Im nächsten Jahre kamen wir schon in die 1C-Klasse. Wir stellten schon 4 Herrenmannschaften.

Durch den Ausbruch des ersten Weltkrieges wurde diese Entwicklung dann aber jäh abgebrochen. Unsere Mitglieder wurden fast restlos zu den Fahnen gerufen. Der Spielbetrieb ruhte völlig. Es gelang auch nicht, das Spielen in den folgenden Kriegsjahren auch nur behelfsmäßig wieder aufzunehmen. das eine oder andere aus dem Felde heimkehrende Mitglied erhielt mit unserem Einverständnis vom Bezirk die Erlaubnis, bei den LOKSTEDTER EINTRACHT vorübergehend mitzuspielen.

Schon bald nach Beendigung des Krieges kamen mehrere alte HBCer zusammen und beschlossen, den Verein wieder auf die Beine zu bringen. Es gelang auch, eine verhältnismäßige gute Mannschaft zusammenzustellen. Leider erhielten wir unseren alten Platz, den Kasernehof, nicht wieder. So mussten wir uns abermals mit dem Heiligengeistfeld zufrieden geben. Nachdem wir hier einige Monate tätig waren, folgten wir einer Anregung des Bezirks und vereinigten uns im August 1919 mit dem SC HANSA von 1911 unter dem Namen:

HAMBURGER BALLSPORT-CLUB VON 1911-HANSA VON 1911.

Unser Verein hatte dadurch eine gewisse Größe und Bedeutung gewonnen und wurde der Hamburger Gruppenklasse zugeteilt. Diese Klasse entsprach  ihrer Bedeutung nach beinahe der heutigen Bezirksliga. Über den 4 Gruppenklassen rangierten nur noch die A Vereine, deren Meister an den Kämpfen um die Verbandsmeisterschaft teilnahmen. Als Klassengenossen hatten wir damals: ST.PAULI-SPORT, WACKER, HERMANNIA, HLT, EILBEK, VFB UND ROTENBURGSORTER TURNVEREIN. Wir galten neben ST.PAULI-SPORT als Favoriten der Klasse. An den Punktspielen nahmen wir damals mit 5 Herrenmannschaften, 1 Jugend- und 1 Schülermannschaft teil. Als Sportplatz hatten wir inzwischen den schön gelegen Platz an der Milchhalle im Stadtpark zugewiesen erhalten....Fortsetzung hier

 

Lang ist es her......oder "700" Jahre HEBC

 war das Motto am 05.08.2007  der "altgedienten"  lila-weißen

auf der Terrasse von unserem Vereinshaus .

Lustige wie Spannende Fußballgeschichten wurden erzählt.

Alte Fotos  ausgetauscht (vielleicht kann man sie ja hier bald sehen ......)

Bestimmt gibt es  wieder ein Treffen und andere verschollene Ehemalige

 finden über diesen weg dahin.

Dieter Graak, Gockel Hahn, Rolf Hecht, Heini Kaiser, Siggi Kaiser, Rolf Pieper,

Jürgen Reisener, Hoilger Schnabel, Holger Stroebel, Walter Thomsen, Gerd Westenberger, Buttje Woyke